Sonntag, 1. Oktober 2017

Erntedank 2017

Allen Lesern und Besuchern hier wünsche ich einen wunderschönen Erntedank-Sonntag.




   © Ingrid Horn

Sonntag, 24. September 2017

Mal etwas Positives . . .

Wir schreiben den 24. September 2017. Es ist eine sehr turbulente Zeit in der Weltgeschichte. Heute sind Wahlen in der Bundesrepublik und mancher sieht mit Unbehagen die Afd an Boden gewinnen.
Nordkorea und die USA liegen (noch) im verbalen, kalten Krieg und man kann nur hoffen, dass alles für die Menschen gut ausgeht.
Diktatoren geißeln viele Menschen. Macht und Gier bestimmen in weiten Teilen die Weltgeschicke. Die Katalanen in Spanien kämpfen für ihre Unabhängigkeit, die Kurden in Vorderasien ebenfalls. Der IS terrorisiert in weiten Teilen Vordersasiens und Europa, Syrien und Afghanistan sind zerbombt und kommen nicht zur Ruhe.
Nicht zu vergessen, was heutzutage in der Türkei passiert.
Global gesehen reiht sich ein Exodus an den anderen und auch in Südamerika gibt es viele Unruhen.
Hinzu kommen die katastrophalen Unwetterkatastrophen, die vielen Überschwemmungen, Erdbeben, Dürren nicht nur in Afrika und ein Hurrikan jagt den anderen und sehr viele Menschen verlieren ihre Existenzen und andere gar ihr Leben.

Aus diesem Grunde möchte ich heute hier einmal ein positives Pondon setzen, um Kraft zu schöpfen und uns nicht blind machen lassen für die Schönheiten der Natur, die uns anvertraut ist. Viele kleine Wunder vollbringt sie immer wieder, spendet uns Seelennahrung und trägt zum bewussten Umgang mit unserer Mutter Erde bei.
Hier sind ein paar Fotos, die vielleicht erfreuen. Der Herbst ist nunmehr da, der goldene Oktober kündigt sich bereits an - gehen wir schauen, hören in die Stille und seien wir dankbar dafür, in diesen Breiten leben zu dürfen.




Wolkenbilder

Ein Nektarsammler


Wildblumen


Pilze - der Herbst ist da


Heideimpressionen



Regenbogen im Sept.2017


Dies sind einige wenige festgehaltene glückliche Momente.

©Ingrid Horn

Samstag, 19. August 2017

Das Gänseblümchen


Strahlend weisser Blütenkranz
zwischen sattem grünen Gras
und wenn er weg geschnitten wird
wächst schnell die Blüte nach.

Dies Pflänzchen zart und fein
bringt Freude in den Tag hinein
wenn auch von kleinem Wuchs
wirkt’s wie ein lieber Gruß

Trotz Wind und Wetter allezeit
hat’s eine lange Blütezeit
bei manchem Kind ist es beliebt
windet drauß ‘nen Kranz geschwindt

Junge Mädchen heimlich zupfen
die Blütenblätter einzeln aus
orakeln dann: er liebt mich oder nicht
was sagt das letzte Blättchen aus?

Das Gänseblümchen lehrt uns auch
in all seiner Bescheidenheit
im Leben niemals aufzugeben
dabei auf eig’ne Kraft vertrau’n.


© ieh

Donnerstag, 27. Juli 2017

Zum Zeitgeschehen

Turbulenzen in fast jeder Form bestimmen zur Zeit das globale Leben bis hinein in das Dasein vieler Menschen.

Der Populismus hat Hochkonjunktur und es ist nicht immer leicht, die „fakes“ als solche zu entlarven. Wie viel Unheil, Emotionen und Unsicherheit bis hin zum Mobbing können sie verursachen.
Aus diesem „Dschungel“ von Nachrichten - den überzogenen (um nicht zu schreiben, die aufreisserischen) sowie die „Enten“ - muss man die wahren und sachlichen herausfiltern.

Der Flüchtlingsexodus aus aller Welt nach Europa und insbesondere nach Deutschland ist ein weiteres Problem, welches mich beschäftigt. Natürlich sollte und muss man Menschen in Not helfen - das ist hier nicht die Frage.
Nur, wie steht es mit den vielen alten und jungen Wirtschaftsflüchtlingen, vorwiegend aus Afrika? In Europa herrscht Uneinigkeit der Bündnisländer über die Aufnahme der Flüchtlinge.
Fragen über Fragen!

Diese Asylsuchenden haben auch ihre Bedürfnisse. Dies wird weitgehend verdrängt. Es gab Verabredungen von Männern aus verschiedenen Regionen zu einem Treffpunkt (anmerk. Köln und andere Orte) wogegen nichts zu sagen wäre, so lange sie sich wie Gäste in unserem Land zu benehmen wüssten. Wir sind Gastgeber und kein Freiwild. Viele dieser Menschen setzen Respekt voraus, selber lassen sie den aber vermissen. Man sollte sie umgehend und ohne viel Palaver ausweisen können. Natürlich -  nicht alle sind so. Es gibt wunderbare Beispiele der Integration..
Nur leider setzt sich das Negativum immer mehr durch.

Mein Fazit lautet ganz schlicht: Ausgewogenheit im Alltag zu halten und - soweit es mir möglich ist - dort zu helfen, wo es mir angebracht erscheint.


© Ingrid Horn


Freitag, 30. Juni 2017

GLÜCK

Einst umgab mich ein Korsett
verbot mir Gefühle und Gedanken
verwies mich in die Schranken
fand dies als gar nicht nett

Liebe sprengte die Ketten
im späten Alter noch
Sehnsucht unermessen
erfüllte sich dennoch

Hab meine Tür geöffnet
und ließ das Glück hinein
bin nun damit beschäftigt
dem Glücke hold zu sein

cc. Ingrid Horn

Freitag, 14. April 2017

Karfreitag 2017



Ein Datum, welches mich an meinen zu jung verstorbenen Cousin erinnert. Er ging mit Rückenbeschwerden ins Krankenhaus und die Diagnose lautete damals Krebs im Endstadium. Sechs Wochen später war er tot.
Die Beerdigung war nicht einfach. Sein Bruder hatte Lungenkrebs, ich selber ein Magniles Melanom und fiel durch alle Raster, weil man den Primärtumor verworfen hatte. Meine Mutter war ein Jahr zuvor gestorben, mein Mann hatte zwar seinen ersten Krebs gut überstanden, der aber wieder nach 10 Jahren ausgebrochen war, es folgten zwei Jahre eines Martyriums. Trotzdem: Dankbarkeit für die geschenkten zehn Jahre! Was für eine Zeit! Mein Cousin wurde nur 56 Jahre alt. Er wäre heute 71 Jahre alt geworden. Es folgte ein Schlag auf den anderen. . . Dabei hatte ich damals immer angenommen, dass meine Schale doch schon eigentlich genug gefüllt war mit Lebensstürmen. . . aber schwere Jahre setzten mein Schiffchen noch arg zu. Mit ganz kleinen Schritten, die mich lehrten das Glück in dem Makrobereich zu entdecken, schipperte ich durch das Meer des Lebens weiter.
Trotzdem, aus all dieser Zeit wurden die Sensoren verfeinert für das Wesentliche im Leben.

So wird so manches Lebensschiff heftigen Stürmen ausgesetzt. Man ist durchaus kein Einzelfall! In dieser Zeit habe ich Schicksale kennen gelernt, die mindestens ebenso oder gar noch trauriger waren, als ich selber erleben musste.

Erinnerungen hervorgerufen nach einem Beitrag im Deutschlandfunk heute Morgen über einen Jakobs-Pilger mit Namen Helge. Er musste durch ein anderes sehr tiefes Tal hindurch gehen für viele Jahre und fand die Kraft, sich aus dem Tal zu entfernen. Ich denke, jeder hat sein eigenes Tal im Leben zu durchschreiten. Es sind die Schleifsteine des Lebens . . .

Durch ein Schlüsselerlebnis nahm er seinen positiven Faden auf und die anstehenden Prüfungen, die ihm nicht erspart blieben, hat er bestanden. Heute ist er wieder auf einem Höhenweg und hat seinen Horizont stark erweitert und schaut mit anderen Augen in seine Zukunft. Hat wieder Zuversicht und Glauben gefunden.

Wenn die eigene Welt grau in grau erscheint und dann zwischendurch Sonnenstrahlen die Seele erwärmen bekommt man wieder Kraft und Zuversicht. Das geschieht immer wieder und so kann man sich durchaus getragen fühlen.

© Ingrid Horn


Samstag, 28. Januar 2017

Noch ein Haiku




                                                           Die Nacht hier verbrennt

                                                           Neuer Tag wird geboren

                                                               Im eiskalten Wind



©Ingrid Horn